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Warum es das Luvvanova Bookfest gibt – Die Geschichte hinter dem neuen New Romance Literaturfestival in Deutschland

  • 1. März
  • 3 Min. Lesezeit


Manchmal beginnt etwas Großes mit einem Gefühl, das einen nicht mehr loslässt. Für uns war es die Frankfurter Buchmesse 2025, als ein Artikel in der FAZ mit dem Titel „Softpornos in Pastell“ erschienen ist. Vielleicht hast du ihn gelesen. Vielleicht hast du auch dieses Ziehen im Bauch gespürt. Dieses Gefühl von: Schon wieder werden genau die Bücher belächelt, die wir lieben.


Genres, die seit Jahren einen enormen und stetig wachsenden Anteil am deutschen Buchmarkt ausmachen. Genres, die dafür sorgen, dass junge Menschen wieder in Scharen Buchhandlungen stürmen, Special Editions jagen und Release-Days wie Feiertage behandeln. Und trotzdem schwingt noch dieser Unterton mit, als müsse man sich für seine Begeisterung rechtfertigen.


Dabei passiert gerade etwas Wunderschönes.


Durch BookTok, durch Buchblogs, durch unzählige Creator:innen - und vor allem auch durch dich - ist eine Dynamik entstanden, die man nicht mehr übersehen kann. Eine ganze Generation liest wieder. Intensiv. Emotional. Laut. Wir analysieren Tropes, wir diskutieren Enden, wir feiern Autor:innen wie andere ihre Lieblingsbands. Bücher sind für viele von uns kein „Zeitvertreib“. Sie sind Identität. Safe Space. Herzschlag.


Und genau deshalb hat sich uns irgendwann die Frage aufgedrängt: Warum gibt es in Deutschland kein Festival, das sich genau so anfühlt?


Ja, es gibt großartige Events von Verlagen. Mit viel Herz organisiert, mit wunderbaren Momenten. Aber sie sind naturgemäß an einzelne Programme gebunden. Was uns gefehlt hat, war ein verlagsunabhängiges Literaturfestival, das die Lieblingsautor:innen der Community an einem Ort zusammenbringt. Ohne Grenzen zwischen Logos. Ohne Schubladen. Ohne stickige Messehallen. Einfach eine Bühne für das, was wir alle teilen: die Liebe zu Geschichten.


Aus dieser Sehnsucht ist das Luvvanova Bookfest entstanden.


Und von Anfang an war klar: Wir wollen nicht einfach nur eine weitere Literaturveranstaltung oder noch eine Buchmesse. Wir sind aufgewachsen mit Musikfestivals wie Lollapalooza oder Coachella. Diese Events stehen nicht nur für ihre Line-Ups, sondern für ein besonderes Lebensgefühl: für Gemeinschaft, Atmosphäre und das Erlebnis, für einige Stunden oder gar Tage Teil von etwas Größerem zu sein. Dieses Kribbeln, wenn man morgens das Festivalgelände betritt. Diese Mischung aus Vorfreude, Gemeinschaft und dem Wissen, dass heute etwas passiert, das man nicht vergisst. Dort geht es um Musik, klar. Aber vor allem geht es um Menschen, die sich für eine gewissen Zeit in derselben Welt bewegen.


Wir dachten uns:

Warum sollte Literatur das nicht auch können?

Warum sollten Autor:innen nicht gefeiert werden wie Artists? 

Warum sollten Panels nicht das gleiche Herzklopfen auslösen wie ein Konzert? 

Warum sollte ein Gespräch über Tropes nicht genauso elektrisierend sein wie ein Song, den tausende Stimmen gleichzeitig mitsingen?


Genau dieses Gefühl wollen wir mit dem Luvvanova Bookfest schaffen: einen ganzen Tag voller Buchliebe, Community-Vibes und echten Stars der Romance-Szene – hautnah. Ein Tag, an dem du nicht erklären musst, warum dich eine Szene zum Weinen gebracht hat. An dem niemand die Augen verdreht, wenn du über Slow Burn, Enemies to Lovers oder Forced Proximity sprichst, als wäre es eine Wissenschaft für sich.


Ein Ort, an dem du einfach du sein darfst.


Dass das Ganze auf der Burg Satzvey stattfindet, ist kein Zufall. Als wir dort zum ersten Mal standen, wussten wir: Das ist es. Historische Mauern, Türme, Höfe, Natur – eine Kulisse, die sich anfühlt wie aus einem Romantasy-Roman gefallen. Ein Setting, das Geschichten nicht nur beherbergt, sondern verstärkt. Hier bekommt ein Talk plötzlich eine epische Atmosphäre. Hier fühlt sich jede Begegnung ein bisschen größer an. Die Burg ist nicht nur Location. Sie ist Teil der Story.


Aber am Ende geht es nicht um Mauern oder Bühnen. Es geht um dich.


Um eine Generation junger Leser:innen, die sich ihre Räume selbst schafft, wenn sie sie nicht bekommt. Um Menschen, die sich in Büchern verlieren, wiederfinden oder neu erfinden. Ganz egal, wer sie sind, woher sie kommen oder wen sie lieben. Luvvanova soll ein Ort sein, an dem jede Identität Platz hat. Jede Stimme. Jede Art zu fühlen.


Wir glauben an Respekt. An gegenseitige Rücksicht. Daran, dass Community dann am stärksten ist, wenn sich alle sicher und willkommen fühlen. Luvvanova ist kein Raum für Ausgrenzung, Hass oder Diskriminierung. Sondern ein Raum für Verbindung. Für Offenheit. Für Momente, die bleiben.


Vielleicht hat es in Deutschland noch nie oder lange kein Festival wie dieses gegeben, weil niemand laut genug gesagt hat: Wir brauchen das. Jetzt sagen wir es.


Das Luvvanova Bookfest ist unsere Antwort.


Auf Zweifel.

Auf Belächeln.

Auf das Gefühl, dass unsere Geschichten weniger wert seien.


Für uns sind sie alles. Und genau deshalb feiern wir sie. Gemeinsam. Am 05. September 2026.


Wir sehen uns auf der Burg!

 
 
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